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The Future Normal Strategy
Adaptivität und Resilienz durch Produktorientierung

Business Value über den gesamten Lebenszyklus: Digital Product Journey

Jetzt mal Klartext: Digitalisierung nutzt nur, wenn Unternehmen damit erfolgreicher werden. Behörden und Non-Profits ihre Services besser erbringen können. Und den Schlüssel dafür bilden Digitale Produkte. Grund genug, genauer hinzuschauen!

Wie sieht ein produktorientierter Ansatz in der Praxis aus? Welche Zutaten braucht es? Was ist zu beachten, was zu vernachlässigen? Das Konzept der Digital Product Journey hilft hier auf geniale Art weiter – weil es Kontext, Zeitverlauf und den geschäftlichen Mehrwert optimal einbezieht.

Peter Menne

Geschäftsführer

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Die Zukunft braucht veränderungsfähige Systeme und Organisationen

Damals war alles besser! Die Post kam vorsortiert in der Postmappe und IT aus der Steckdose. Und jetzt? Wird man bombardiert mit E-Mails und durch die IT-Landschaft schaut keiner mehr durch. Manche nennen das VUCA – wir verstehen das als das neue Normal. So erleben wir jetzt unsere Welt und auch das Geschäftsleben. Und, schlechte Nachricht, es ist gekommen, um zu bleiben.

Also gut. Kein Fünfjahresplan mehr, schnell die IT Strategie zur Digitalisierungsstrategie umgetauft. Und insofern sind Architekturen, Organisationen, Menschen, Unternehmen schon jetzt auf agilen Pfaden. Verändern, Anpassen, schnelles Kurzpassspiel im aktuellen Match und gleichzeitig Langfristperspektive für die Meisterschaft. So ist heute eine gute Strategie.

Werden wir doch digital, oder agil oder beides. Hört man oft. Macht man gern, wer will nicht mit dem Trend schwimmen. Was so gern dabei vernachlässigt wird: Das Geschäft. Zu welchem Zweck digitalisieren wir eigentlich? Verkaufen Sie mehr Autos, Versicherungen, Duschköpfe? Halten Sie den globalen Wettbewerb und Disruptoren auf Distanz? Erschließen neue Märkte, Geschäftsfelder?

Schade. Denn eigentlich geht‘s doch nicht um Digitalisierung, sondern um mehr Erfolg im Business! Gegenstimmen? Nein? Interessant!

Projekt oder Produkt? – Der kleine, feine Unterschied!

Ok, dann machen wir halt Digi-Projekte und beziehen den Fachbereich ein. Der kann ja sagen, was Sache ist. Und nach Projektabschluss sind wir erfolgreich.

Stop, halt, wie war das noch gleich? Haben wir Erfolg nicht erst, wenn die Projektergebnisse in Wirkung kommen, und zwar zum Geschäftszweck? Und da sind wir schon bei einem wesentlichen Unterschied zum Produkt:

Ein Projekt kann erfolgreich sein, wenn das angestrebte Ergebnis erreicht wurde. Ein Produkt ist erfolgreich, wenn es Nutzen stiftet.

Bestimmung oder Zweck digitaler Produkte werden mitunter ergänzt, sind im Kern aber meist stabil. Die Umwelt der Produkte leider nicht. Heißt: Anpassen (ja, Sie dürfen hier an Darwin denken, es geht eben etwas schneller).

Digitale Produkte sichern und steigern geschäftlichen Nutzen daher vor allem, wenn sie in eine veränderungsfreudige IT-Strategie eingebettet sind und geschäftskritische Fähigkeiten auch bei komplexer Umwelt bestmöglich unterstützen – oder gar ermöglichen.

Die 3 Zutaten der Digital Product Journey:

Mit Kontexte meinen wir die klassischen Spannungsfelder in der IT, hier mal als vier Dimensionen in zwei Achsen geordnet: Geschäftliche Notwendigkeiten (Business Needs != Requirements) und IT bilden eine Achse, das Momentum der Digitalisierung im Wechselspiel mit Unternehmensstrategie(n) bildet die zweite Achse. Sie möchten nichts davon vernachlässigen, es soll ja wirken!

Der zeitliche Verlauf bildet sich über einen Produktlebenszyklus ab. Ein Produkt wird erfunden, gebaut, groß gemacht und möglichst lange gehegt und gepflegt, wenn’s gut läuft lebt’s ewig. Das braucht Wandlungsfähigkeit

Fokus der digitalen Produkte ist der geschäftliche Mehrwert (Mehr Rendite, Umsatz, Marktanteil, Distanz zum Wettbewerb, …), je nach Unternehmenszweck und Strategie.

Man kann dabei von den Kontexten in die Produktebene kommen, oder umgekehrt. Der Abgleich muss ohnehin permanent erfolgen – quasi reisebegleitend. Je nach Perspektive und Fokus (eng oder weit) lässt sich so erfolgreich digitalisieren.

Beispiele für Mehrwertaspekte in der Produktstrategie:

Prozess-Innovation

  • Industrie-4.0-Ansätze
  • Vermeidung von Medienbrüchen
  • Senkung der Prozesskosten
  • Automatisierung

Product-/Service-Innovation

  • Produkte werden digital
  • Ausbau der Services
  • Veränderung der Wertschöpfung
  • Kundenfokussierung

Business Insights

  • Bimodale IT
  • Predictive Everything
  • IT als Plattform
  • Cloud Computing

Geschäftsmodell-Innovation

  • Neuartige Geschäftsmodelle
  • Digitale Transformation
  • Produkte durch Daten
  • Kollaboration mit Dritten

Haben Sie noch Zweifel?

Schön, dass Sie dabei geblieben sind. Aber hören wir da ein leichtes Bauchgrummeln? Wollen Sie uns etwa zurufen: „Das Produkt fällt doch nicht vom Baum, da brauche ich doch Projekte“?

Ja, Recht haben Sie! Na klar brauchen wir Projekte. Aber eben nicht stand-alone. Sondern immer entlang der drei Kernfragen: Welcher Kontext, welche zeitliche Perspektive (über ein Projekt hinaus bis in den Betrieb), welcher Mehrwert?

Daher entwerfen Sie mit unserer Hilfe Produkte entlang der Digital Product Journey.

Digitale Produkte, die wachsen!

Steigern die Veränderungsfähigkeit, Resilienz Ihrer IT und erzeugen nicht nur Projektergebnisse, sondern passgenaue, individuelle Digitalisierungslösungen.

Mit dem Konzept der Digital Product Journey entstehen Digitale Produkte, die wachsen, betrieben und verändert werden. Und bei dieser "Journey" sind wir gern bei jedem Reiseabschnitt mit unserem Leistungsvermögen zur Stelle, um für Sie neue Möglichkeiten und echte Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

Und das Ganze eingebettet in eine dynamikrobuste Systemwelt.

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