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Hisst die Segel!
Wie Sie Architekturarbeit im Unternehmen von Anfang an richtig verankern

Softwarearchitektur auf breiter Basis

„Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“ Dieser 2 300 Jahre alte Satz wird häufig zitiert und soll von Aristoteles stammen. Es gibt jedoch Indizien dafür, dass Aristoteles diesen Satz niemals gesagt oder geschrieben haben soll.

Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass sich dieser Aphorismus sehr zutreffend auf Projekte in der Softwareentwicklung gerade in mittelständigen und großen Unternehmen abstrahieren lässt. Als Softwarearchitekt erlebe ich jeden Tag, dass es von unzähligen Faktoren abhängt, ob eine Lösung erfolgreich ist. Neben dem klassischen magischen Dreieck des Projektmanagements – Budget, Zeit und Qualität – entscheiden zum Beispiel auch das Skillset der Teammitglieder oder die Unternehmenskultur über den Erfolg oder Misserfolg eines digitalen Produkts. Großen Einfluss kann aber auch die zugrunde liegende Softwarearchitektur nehmen. Diese wird in vielen Projekten eher aus einer technischen Perspektive betrachtet.

Softwarearchitektur ermöglicht es, die Vogelperspektive einzunehmen. Damit alle Projektbeteiligten den Überblick behalten, muss sie in den Unternehmenskontext eingebettet werden und abteilungsübergreifend angelegt sein. Dabei gilt es, strategische Entscheidungen zu treffen, die in hohem Maße von konkreten Anforderungen der spezifischen Branche abhängen. Dieser Artikel zeigt anhand praktischer Beispiele, wie sich die Architektur für moderne Lösungen von Anfang an in den Entwicklungsprojekten verankern lässt.

Dabei sind hier – wenn wir genauer hinsehen – weitere Fragestellungen interessant und für die Softwareentwicklung relevant:

  • Wo fängt Architekturarbeit an, wo hört sie auf?
  • Wer ist für die Architektur verantwortlich?
  • Zu welchem Projektstatus muss die Architektur finalisiert sein und der Softwareentwicklung vorliegen?
  • Oder kann gar die Softwareentwicklung Einfluss auf die bestehende Architektur haben?
  • Wie soll mit diesen Rückkopplungen verfahren werden?
  • Welche zusätzlichen Herausforderungen entstehen bei der Architekturarbeit in verteilten Systemen?

Auf diese Weise können Sie die Softwarearchitektur so ausrichten, dass Ihre Softwareentwicklung Rückenwind bekommt.

*Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift Javamagazin.

Pascal Stieber

Solution Architect

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