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Mit dem Health Care Data Warehouse Menschen helfen
Medizinischer Erkenntnisse analytisch nutzen

Professionellen Analyse und Auswertung von Gesundheitsdaten

Mit einer innovativen Lösung konnte die Gesellschaft für Patientenhilfe die Patientenversorgung verbessern

Die adäquate Betreuung von herzschwachen Patienten benötigt enorme Ressourcen und stellt für das Gesundheitswesen eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Mit der professionellen Analyse und Auswertung von Gesundheitsdaten lassen sich die Güte und die Effizienz medizinischer Leistungen im Bereich der Herzkrankheiten entscheidend verbessern. Dank eines wohl durchdachten BI-Konzepts konnte unser Kunde diese Herausforderungen bestens meistern. Gleichzeitig stärkte das Unternehmen seine Position im Wettbewerb und aktivierte weitere Potenziale.

 

Die Ausgangslage

Stetig wachsende Datenbestände und neue Anforderungen aus den Fachbereichen wirkten sich essentiell auf die IT-Kapazitäten unseres Kunden aus. Mit wachsendem Patientenbestand stiegen die Möglichkeiten für umfassende Datenanalysen, aber auch der diesbezügliche Aufwand an Personenstunden und das Risiko für Fehleranfälligkeiten oder Inkonsistenzen. Für einen qualitätsbewussten Marktteilnehmer wie die Gesellschaft für Patientenhilfe war diese Situation nicht akzeptabel: Ein in Europa einmaliger Wissensschatz wurde nicht in all seinen Facetten genutzt.

Die Herausforderung

Dank der hohen Akzeptanz des Data-Warehouse-Gedankens innerhalb der Belegschaft gelang es den Fachabteilungen, in kürzester Zeit die kritischen Punkte zu identifizieren. Dies ermöglichte eine klare Zieldefinition und eine konkrete Roadmap für das weitere Vorgehen. Allerdings fehlte es im Unternehmen sowohl an ausreichendem Wissen als auch an Kapazitäten für eine Erstimplementierung. Daher beschloss die Geschäftsführung die Beauftragung eines externen Beratungsunternehmens.

 

Wolfgang Rütter

Director Business & IT Innovation

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Kundenzitat

„Mit wissenschaftlichen und operativen Analysen über das HCDW können wir unser Gesundheitsprogramm im Markt besser positionieren.“

Dr. Steffen Sonntag, Medical Director, DGP

Unsere Lösung

Die neue Lösung umfasste ein funktionsfähiges Data Warehouse für komplexe, fachliche Anforderungen und Prozesse. Dafür nutzten wir die bestehenden relationalen Datenbanksysteme von Oracle und führten zusätzlich die Oracle BI Suite ein. Ergänzend zu dem mit der Datenbank ausgelieferten Oracle Warehouse Builder (OWB) beinhaltet diese Suite ein Administrations-Tool für die Definition und Bearbeitung der semantischen Schicht im sogenannten Common-Enterprise-Modell. Dieses bildet die Grundlage der webbasierten Analytics-Lösung für die Darstellung und Auswertung der Abfragen.

Vorgehen und Kommunikation

Mithilfe von agilen Methoden und Scrum war das Entwicklerteam in der Lage, die Komponenten sehr nah an den Anforderungen zu entwickeln. Die agile Softwareentwicklung sorgte dafür, dass das Vorgehensmodell wirklich gelebt und verstanden wurde, und ermöglichte so schlanke Projektverläufe und qualitativ hochwertigen Output. Die damit verbundenen Erfolge, Fortschritte und nicht zuletzt auch die Freude an der Arbeit motivierten nicht nur das betreffende Team, sondern griffen auch auf andere Gruppen über. Das Interesse am neuen Data Warehouse und seinen Möglichkeiten wuchs in der Organisation fast wöchentlich.

Vorteile und Kundennutzen

Nach der Einrichtung einer lauffähigen Betriebsumgebung und Infrastruktur (Konfigurationen, Installationen etc.) entwickelte das Kernteam sukzessive Lösungen. Projektleiterin, Architekt und Developer arbeiteten dabei eng mit dem Stammpersonal, den Fachbereichen und dem Management zusammen. Eine erste Iterationsphase (Initial-Sprint) legte den Grundstein für das Vorhaben, von der konkreten Modellierung bis zur physikalischen und logischen Architektur.

  • Vollumfängliches, automatisiertes Data Warehouse

  • Anforderungsgerechtes BI-Analyse-Tool mit einer Auswahl stichhaltiger Berichte

  • Anforderungen der Fachbereiche unter Berücksichtigung der Datenqualität wurden erfüllt

  • Bereitstellung von Reports und Erstellung von Publikationen für Krankenkassen, Bildungsträger und Öffentlichkeit

  • Akzeptanz und Wertschätzung bei Management, Personal und Stakeholdern

  • Steigendes Interesse der Fachbereiche aufgrund der ausgezeichneten Qualität der Ergebnisse

  • Weiterführung des Projekts mit internem Mitarbeiterstamm

  • Gewinnung medizinischer Erkenntnisse als Basis für wissenschaftliche Vergleiche

  • Steigerung der Aussagefähigkeit, -genauigkeit und –sicherheit der erhobenen Daten und Informationen

  • Offenlegung der Datenqualität des operativen Datenbanksystems und Verbesserung der Workflows und abhängigen Prozesse

  • Steigung der Reputation des Unternehmens bei Kunden, Business- Partnern und in der Fachwelt

  • Konsolidierung des Gesamtaufwandes der Abteilungen für Erhebungen und Reports

  • Freisetzung bestehender Kapazitäten für neue Aufgabenfelder im Unternehmen

Das Projekt auf einen Blick

  • Etablierung einer stabilen, verlässlichen BI-Landschaft
  • Gewinnung neuer und exklusiver Informationen
  • Verringerung der Entwicklungs- und Antwortzeiten
  • Erhöhung der Aussagekraft und Authentizität der Reports
  • Ablösen fehleranfälliger Reports
  • Einhaltung von Budgetvorgaben
  • Teils sehr komplexe Logiken und Prozesse

  • Abbildung und Quantifizierung abstrakter Modelle

  • Iterative Vorgehen und Refactoring zur Erreichung der Qualitätsziele (Reports)

  • Agiles Projektvorgehen bei Planung und Aufbau des HCDW
  • Nutzung von Lean-Management-Effekten

  • Einhaltung strengen der Restriktionen der Anonymisierung.

  • technologische Umsetzung mit der Oracle BI Suite

Kundeninfos

Die Gesellschaft für Patientenhilfe mbH möchte als Dienstleister für Krankenkassen und Patienten die Lebensqualität von chronisch Erkrankten signifikant verbessern. Das Unternehmen ist seit 2006 auf den deutschen Markt spezialisiert und hat in der Zwischenzeit auch ein Schwesterunternehmen in Frankreich gegründet. Mediziner des Unternehmens entwerfen Betreuungsprogramme, sorgen für die fachliche Umsetzung und stellen ihre Erkenntnisse für Forschung und Öffentlichkeit bereit. Ein großes Team erfahrener Krankenschwestern hat bisher über 27.000 Patienten telemedizinisch ergänzend zur regulären ärztlichen Versorgung betreut.

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